Walderlebniszentrum Ziegelwies
Wald und Natur spielerisch entdecken

Entdeckt die abwechslungsreichen Erlebniswege im Wald direkt am Lech und verbindet euren Besuch mit dem Baumkronenweg, dem Lechfall oder einem Abstecher ins Tal der Sinne. Ein vielseitiges Ausflugsziel für Familien nahe der Tiroler Zugspitz Arena.

Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen

Erlebniswege für Familien

Entfernung: ca. 37 km bzw. rund 40 Minuten mit dem Auto von der Tiroler Zugspitz Arena, z. B. ab Ehrwald
Aufenthaltsdauer: ca. 2–3 Stunden, je nachdem, welche Erlebniswege und Angebote ihr besucht

Das Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen verbindet Natur, Wald und spielerische Abenteuer direkt am Lech. Euch erwarten verschiedene Angebote für kleine und große Besucher:

  • Auwaldpfad: rund 1,5 km | Aufenthaltsdauer ca. 20–90 Minuten
  • Bergwaldpfad: rund 1,7 km | Aufenthaltsdauer ca. 30–120 Minuten
  • Baumkronenweg: 480 m lang und bis zu 21 m hoch | Aufenthaltsdauer ca. 15–40 Minuten
  • Ausstellungsgebäude: Aufenthaltsdauer ca. 40–60 Minuten

Wer nach dem Besuch noch etwas Zeit hat, kann das Erlebnis mit einem kurzen Abstecher zum Lechfall verbinden, der ganz in der Nähe liegt. Auch das Tal der Sinne in Bad Faulenbach (Rundweg mit 3 Std. Gehzeit) ist vom Walderlebniszentrum aus zu Fuß erreichbar und bietet sich als weiterer Ausflugspunkt an.

Kontaktinfos

Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies
Tiroler Straße 10
D-87629 Füssen
+49 8341 9002 2150

Lohnt sich ein Besuch im Walderlebniszentrum Ziegelwies?

Ja, besonders für Familien, die Natur nicht nur anschauen, sondern aktiv erleben möchten. Das Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen verbindet Wald Natur und spielerische Wissensvermittlung teils direkt am Lech. Die verschiedenen Erlebniswege führen durch den Auwald am Lech und dem gegenüberliegenden Bergwald, während der Baumkronenweg einen besonderen Blick auf die Landschaft hoch über dem Lech und Aufwald ermöglicht. Ergänzend laden Ausstellungen im Walderlebniszentrum dazu ein, die Tier- und Pflanzenwelt, Holz und die Geschichte der Region auf interaktive Weise kennenzulernen.

Auwaldpfad – Abenteuer am Lech
Länge: ca. 1,5 km, abkürzbar
Aufenthaltsdauer: ca. 20–90 Minuten
Zutritt: kostenlos

Der Auwaldpfad führt euch durch den schattigen Auwald direkt am Lech und verbindet Naturerlebnis mit verschiedenen Spiel- und Abenteuerstationen. Gleich zu Beginn geht es über eine lange Rutsche in den Wald. Unterwegs warten Spielbereiche, Kletter- und Balanciermöglichkeiten sowie verschiedene Stationen, an denen ihr mehr über den Lech und seinen Lebensraum erfahren könnt.

Besonders abwechslungsreich wird der Weg an den Wasserstellen des Auwaldes. Hier könnt ihr über eine Brücke balancieren, mit einem Floß einen kleinen Wasserlauf überqueren oder barfuß durch das flache Wasser und den sandig-lehmigen Untergrund gehen. Fragen rund um die besondere Farbe des Lechs, die Tiere und Pflanzen im Auwald und die Kraft des Wassers machen den Pfad gleichzeitig zu einem spielerischen Naturlernpfad.

Tipp: Etwa auf halber Strecke könnt ihr den Auwaldpfad verlassen und über einen ausgeschilderten Weg in rund drei Minuten zum Lechfall gelangen.

Bergwaldpfad – spielerisch den Wald entdecken
Länge: ca. 1,7 km
Aufenthaltsdauer: ca. 30–120 Minuten
Zutritt: kostenlos

Am Bergwaldpfad dreht sich alles um den Wald und seine vielfältigen Aufgaben. Interaktive Stationen vermitteln auf spielerische Weise, welche Bedeutung der Bergwald für Mensch und Natur hat. Dabei geht es unter anderem darum, wie der Wald vor Lawinen und Erdrutschen schützt, Wasser speichert und filtert und welche Tiere und Pflanzen hier ihren Lebensraum finden.

Auch Bewegung und Spiel kommen nicht zu kurz: Riesenschaukeln, ein Kletterspinnennetz und weitere Erlebnisstationen laden dazu ein, den Wald aktiv zu erkunden. Auf einer Waldlichtung könnt ihr sogar auf einem großen Holzxylophon eigene Waldmelodien ausprobieren. Begleitet wird der Weg von fantasievollen Figuren wie Waldfee, Hexe und Zauberer. Zwischendurch öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Tiroler Bergwelt.

Baumkronenweg – über den Wipfeln des Lech-Auwaldes
Länge: ca. 480 m
Höhe: bis zu 21 m
Aufenthaltsdauer: ca. 15–40 Minuten
Eintritt: kostenpflichtig

Der Baumkronenweg führt euch auf einer rund 480 Meter langen Holzkonstruktion durch die Wipfel des Lech-Auwaldes. Bis zu 21 Meter über dem Boden eröffnet sich eine ganz neue Perspektive auf den Wald, den türkisgrünen Lech und die umliegende Bergwelt.

Eine Besonderheit: Die Staatsgrenze zwischen Bayern und Tirol verläuft direkt über den Baumkronenweg. An der markierten Stelle könnt ihr mit einem Schritt von Deutschland nach Österreich wechseln. Mehrere Plattformen und Sitzmöglichkeiten laden zwischendurch zum Verweilen und Aussichtgenießen ein.

Der Baumkronenweg ist barrierefrei und auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahrbar. 

Ausstellungen im Walderlebniszentrum
Aufenthaltsdauer: ca. 40–60 Minuten
Eintritt: kostenlos
Barrierefrei

Auch bei weniger gutem Wetter lohnt sich ein Besuch der Ausstellung „Mein Wald“. Hier könnt ihr den Wald auf interaktive und spielerische Weise kennenlernen. Ihr erforscht Tiere und Pflanzen, könnt verschiedene Materialien wie Holz, Nadeln oder Moos mit euren Sinnen entdecken und erfahrt mehr über die Bedeutung von Holz und die Geschichte der Flößerei in der Region.

Ergänzt wird die Ausstellung durch verschiedene interaktive Stationen, unter anderem einen Touchscreen, ein Magnetmemory und eine besondere Waldbaden-Station. In einem angrenzenden Raum gibt es außerdem Informationen zur Geologie rund um das Walderlebniszentrum und zu den Spuren der letzten Eiszeit. Zusätzlich wechseln im Ausstellungsgebäude regelmäßig kleinere Ausstellungen zu Kultur, Kunst und Umwelt.

Unser Fazit

Das Walderlebniszentrum Ziegelwies lohnt sich besonders für Familien mit Kindern, die gerne draußen unterwegs sind und Natur spielerisch entdecken möchten. Durch die Kombination aus Auwaldpfad, Bergwaldpfad, Baumkronenweg und Ausstellung könnt ihr euren Besuch ganz nach euren Interessen und der verfügbaren Zeit gestalten. Besonders praktisch ist auch die Möglichkeit, den Besuch mit einem Abstecher zum Lechfall, ins Tal der Sinne oder in die Stadt Füssen zu verbinden.

Wenn ihr mehrere Angebote kombiniert, lässt sich daraus ein abwechslungsreicher Tag rund um Wald, Lech und Natur gestalten. Die Nähe zur Tiroler Zugspitz Arena macht das Walderlebniszentrum auch zu einem gut erreichbaren Ausflugsziel für einen Urlaubstag abseits der klassischen Berg- und Wanderziele.

Wo könnt ihr parken?

Beim Walderlebniszentrum Ziegelwies stehen Parkmöglichkeiten für PKW, Wohnmobile und Busse in unmittelbarer Nähe des Geländes zur Verfügung. Der Parkplatz liegt an der Bundesstraße B17 zwischen Füssen und der deutsch-österreichischen Grenze, beim Zugang zum Walderlebniszentrum bzw. Baumkronenweg.

Der Parkplatz P2 auf der bayerischen Seite ist zudem barrierefrei ausgestattet.

Da die Parkplätze besonders an schönen Tagen gut genutzt werden, empfiehlt es sich, möglichst früh anzureisen. Bitte beachtet die aktuelle Beschilderung vor Ort und nutzt nur die ausgewiesenen Parkflächen. Das Übernachten auf den Parkplätzen ist verboten.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Öffis)

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnt ihr das Walderlebniszentrum Ziegelwies von der Tiroler Zugspitz Arena aus erreichen. Je nach eurem Urlaubsort fahrt ihr zunächst mit Bus oder Bahn in Richtung Reutte und von dort weiter mit der Buslinie 100 in Richtung Füssen. Die Haltestelle „Ziegelwies Walderlebniszentrum“ befindet sich direkt beim Ausflugsziel.

Die direkte Bahnanreise von der Tiroler Zugspitz Arena nach Füssen ist etwas umständlich. Daher empfiehlt es sich, ab Reutte die Buslinie 100 zu nutzen. Solltet ihr trotzdem am Bahnhof Füssen sein, könnt ihr auch zu Fuß zum Walderlebniszentrum gehen. Der Fußweg dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Hinweis: Da die Bus- und Bahnverbindungen nicht in kurzen Abständen verkehren, empfiehlt es sich, Anreise und Rückfahrt frühzeitig zu planen. Informiert euch vor der Abfahrt über die aktuellen Fahrpläne und Anschlüsse, da die Verbindungen je nach Ausgangsort und Saison unterschiedlich sein können.

Hier findet ihr das Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen

mit den Angeboten Auwaldpfad, Bergwaldpfad, Baumkronenweg, Ausstellungszentrum und Abstecher zum Lechfall

Häufig gestellte Fragen
zum Walderlebniszentrum Ziegelwies und dem Lechfall

Wie weit ist der Lechfall vom Walderlebniszentrum Ziegelwies entfernt?

Der Lechfall ist vom Walderlebniszentrum aus in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Vom Auwaldpfad aus gibt es außerdem einen ausgeschilderten Abzweig, über den ihr den Lechfall in etwa 3 Minuten erreicht. So könnt ihr beide Ausflugsziele gut miteinander verbinden.

Kann man den Lechfall und das Walderlebniszentrum an einem Tag besuchen?

Ja, die beiden Ausflugsziele lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Ihr könnt beispielsweise die Erlebniswege und den Baumkronenweg im Walderlebniszentrum erkunden und anschließend zum Lechfall weitergehen. Auch ein Spaziergang in Richtung Füssener Altstadt lässt sich anschließen.

Wie ist der Lechfall entstanden?

Der heutige Lechfall ist nicht ausschließlich ein natürlicher Wasserfall. Über eine bereits im 18. Jahrhundert angelegte Staustufe fällt der Lech über fünf Stufen in eine enge Klamm. Damit verbindet der Lechfall natürliche Gegebenheiten mit einem historischen Eingriff in den Flusslauf.

Wie hoch ist der Lechfall bei Füssen?

Der Lech fällt am Lechfall über mehrere Stufen durch eine enge Klamm. Die heutige Staustufe wurde im 18. Jahrhundert angelegt und prägt das Erscheinungsbild des Wasserfalls bis heute. Der Lechfall gilt als Naturdenkmal und ist nur wenige Gehminuten vom Walderlebniszentrum Ziegelwies entfernt.

Was ist der König-Max-Steg?

Direkt über dem Lechfall führt der König-Max-Steg über die Lechschlucht. Die Brücke wurde bereits 1895 errichtet und ermöglicht einen eindrucksvollen Blick auf den Lechfall und die enge Schlucht. Ihren Namen verdankt sie König Maximilian II. von Bayern, dem Vater von König Ludwig II. Unterhalb der Brücke befindet sich eine Büste von Maximilian II., die direkt in den Felsen eingelassen wurde. Sie erinnert an den bayerischen König und seine enge Verbindung zur Region rund um Füssen.

Was ist bei Hochwasser oder schlechtem Wetter am Walderlebniszentrum zu beachten?

Bei starkem Regen, Sturm, Schnee oder Gewitter kann der Baumkronenweg aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Die Wege des Auwaldpfads und Bergwaldpfads sind unabhängig von den Öffnungszeiten begehbar. Allerdings gibt es dort keinen Winterdienst, weshalb die Wege bei Schnee oder winterlichen Bedingungen entsprechend angepasst genutzt werden sollten. Bei Hochwasser oder außergewöhnlichen Wetterlagen können zudem einzelne Bereiche vorübergehend eingeschränkt sein. Beachtet daher immer die aktuelle Beschilderung vor Ort.

Sind Hunde im Walderlebniszentrum Ziegelwies erlaubt?

Ja, Hunde dürfen mit ins Walderlebniszentrum. Auf den Erlebniswegen solltet ihr euren Hund entsprechend beaufsichtigen und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Für den Baumkronenweg gelten die jeweiligen aktuellen Hinweise vor Ort.

Ist das Walderlebniszentrum Ziegelwies mit dem Kinderwagen begehbar?

Die Wege und Angebote sind unterschiedlich geeignet. Der Baumkronenweg ist mit Kinderwagen befahrbar, während die Erlebniswege durch den Wald teilweise schmaler und naturbelassen sind und aufgrund der Spiel- und Erlebnisstationen eher nicht für Kinderwagen geeignet sind.

Ist das Walderlebniszentrum Ziegelwies barrierefrei?

Der Baumkronenweg und das Ausstellungsgebäude sind barrierefrei zugänglich.

Hinweis: Alle Angaben wurden nach bestem Wissen zusammengestellt. Da sich Preise, Öffnungszeiten, Zugänge und Angebote je nach Saison, Wetter und betrieblichen Bedingungen ändern können, verzichten wir bewusst auf detaillierte Angaben dazu. Informiert euch vor eurem Besuch bitte über die aktuellen Bedingungen – im örtlichen Tourismusbüro, bei eurem Gastgeber oder direkt im Internet beim jeweiligen Betreiber.

Es gelten die jeweiligen aktuellen Bestimmungen, Sicherheitsvorschriften und Nutzungsbedingungen der Betreiber und Freizeiteinrichtungen. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: 2026.