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Biberpfad in Biberwier

Das Biber-Maskottchen "Castor" ist in Biberwier zu Hause und führt Familien und Kinder gerne durch seinen Heimatort. Auf dem 3,6 km langen und meist flachen Rundweg erzählt Euch Castor anhand von Schautafeln die Geschichte des Ortes. Zum Beispiel vom Bergbau, von Wasser und Energie zur Stromgewinnung, sowie über die alte Römerstraße Via Claudia. Du siehst, Biberwier ist ein geschichtsträchtiger Ort.

Los geht´s beim Wasserspielplatz im Dorfpark Biberwier (Station 1) zu finden ein paar Meter hinter dem Tourismusbüro Biberwier. Der Weg führt weiter an der Kirche vorbei und dann zwischen den zwei Hügeln durch zum "Energieplatz" (Station 2). Ein paar Meter danach rechts abbiegen und am Mühlsteig und der Loisach entlang wandern bis zu den nächsten Station "Bergbau" (Station 3) und "Schaukraftwerk" (Station 4). Dem Weg folgen Richtung Talstation Marienbergbahn, hier dem Marienbergweg folgen und nach ein paar Metern links einem kleinen Pfad hinauf zur Fernpaßstraße folgen. Auch hier gibt Euch die Loisach den Wegverlauf vor, an den "Würfeln des Wissens" (Station 5) vorbei, rund um den Sonnbichl herum, an kleinen Wasserstellen der Loisach und einem Fortshaus vorbei (Station 6), dann rechts am Baustoffhof vorbei hinauf in Richtung Loisachquellen. Bei der Unterführung lohnt sich ein kleiner Abstecher nach links zum Sportplatz Biberwier und die dahinter liegenden wunderschönen Loisachquellen. An der Unterführung rechts folgend verläuft der Biberpfad nun wieder Richtung Ortszentrum Biberwier. Nach dem Waldweg bei den ersten Häusern angekommen hier ca. nach dem 2. Haus links zwischen zwei Gartenzäunen durch und hinunter zum Dorfach spazieren. Nach ein paar Metern seht ihr dann schon den "Meditationsplatz" mit kleinem Wasserrad und großer Holzschaukel (Station 7). Dem Dorfach folgen zum Brunnen mit Balancierelement (Station 8) und auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße an der Münzprägestation (Station 9) rasten. Durch die Siedlung "Mösle" gehts dann Richtung Ausgangspunkt am Dorfplatz retour.

Die Stationen im Überblick:

1) Dorfpark und Wasserspiele (Bild 1)

2) Energieplatz

3) Bergbau (Bild 2)

4) Schaukraftwerk (Bild 3 und 4)

5) Würfel des Wissens (Bild 5)

6) Info Loisachquellen

7) Medidationsplatz (Bild 6)

8) Dorfbach (Bild 7)

9) Münzpräge (Bild 8)


Einkehrmöglichkeiten:

  • Mini-M Supermarkt mit kleiner Terrasse, beim Dorfplatz in Biberwier
  • Gasthof Löwen ebenfalls beim Dorfplatz in Biberwier
  • Otto´s Hütte, ein paar Meter oberhalb der Talstation Marienberg. Sehr schöne Terrasse, mitten im Grünen gelegen.

Eine öffentliche Toilette (gegen kleine Gebühr) findet Ihr am Dorfplatz in Biberwier, unterhalb vom Feuerwehrhaus.

Anreise zum Ausgangspunkt:

Am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. z. B. mit dem Sommer- und Wanderbus der Tiroler Zugspitz Arena welcher mit der Gästekarte oder dem Z-Ticket kostenlos benützt werden kann. Oder mit dem Postbus, welcher mit dem Z-Ticket ebenfalls kostenlos benützt werden kann. Beide Haltestellen / Ausstiegsstellen befinden sich beim Mini-M, also nur 2 Gehmin. von der ersten Station am Dorfplatz entfernt.

Fragt im Tourismusbüro oder bei Eurem Gastgeber nach dem aktuellen "Biberpfad Flyer" mit Wegverlauf/Übersichtskarte, Infos und Malen nach Zahlen.

PDF Download zum Biberpfad mit Routenverlauf und Wegbeschreibung.


Mehr zum Ortsnamen "Biberwier":

Auch der Ortsname "Biberwier" ist auf die bis 1800 dort nachweislich lebenden "Biber" und die Biberdämme ("Piperwurde") zurückzuführen. Leider wurden es dann die Jahre danach immer weniger Biber, bis leider kein einziges Tier mehr gesichtet werden konnte. Das sich Naturschutz lohnt zeigt, dass sich seit ca. 2010 wieder der erste Biber in der Tiroler Zugspitz Arena angesiedelt hat und seitdem vermehrt Biberbauten gesichtet werden konnten. Die Biber lassen sich jedoch untertags nur selten blicken, brauchen ihre Ruhe und sind eher nachtaktiv. Sie haben sich irgendwo ganz versteckt in den ruhigen Fließgewässern im Talkessel niedergelassen, allerdings entdeckt man entlang der Loisach überall Biberspuren also abgenagte und gefällte Bäume.